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Drahterodieren im Lohn

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Lohnerodieren mit Präzision aus Deutschland

Fertigungsbeispiele zum Drahterodieren

Eine Auswahl von typischen Beispielen zum Drahterodieren, welche regelmäßig auf unserem B2B-Marktplatz angefragt werden.

Lohnerodieren

Darstellung eines Fertigungsbeispiels der Drahterosion

CNC-Lohnerodieren für jede Anwendung und in allen Losgrößen.

Mikrobauteile

Darstellung eines durch Drahterodieren hergestellten Mikrobauteils

Präzisionsfertigung kleinster Bauteile mit Abmessungen unter 500 µm.

Hartmetall

Drahterodieren der härtesten metallischen Werkstoffe

Die optimale Lösung für die Bearbeitung sehr harter Werkstoffe.

Endbearbeitung

Drahterodieren mit Endbearbeitung für einbaufertige Teile

Kundenspezifische Endbearbeitung mit Präzision nach ISO 9001.

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Fertigungstechnische Fragen zum Drahterodieren
Was ist Drahterodieren?
Drahterodieren (EDM) ist ein abtragendes Fertigungsverfahren für die Präzisionsbearbeitung aller elektrisch leitbaren Materialien mittels eines Metalldrahtes. Dieses berührungslose Trennverfahren ist eine wirtschaftliche Ergänzung zu den konventionellen Spanverfahren, da die Drahterosion auch große Materialstärken mit maximalen Maßgenauigkeiten und besten Oberflächenqualitäten trennt.

Welche Faktoren bestimmen die Kostenkalkulation?

Um eine wirtschaftliche Fertigung beim Drahterodieren zu ermöglichen ist eine durchgängige Kalkulation der Produktionskosten unabdingbar. Diese setzen sich aus den anfallenden Konstruktions-, Material-, Fertigungs- und Lohnkosten zusammen und können aufgrund des Maschinenstundensatzes genau kalkuliert werden. Gerne erstellen Ihnen unsere Lieferanten passende Angebote, um die Kosten der einzelnen Anbieter zu vergleichen.

Was für Elektroden und Drahtdicken sind geeignet?

Als Schneidwerkzeug kommt beim Drahterodieren meist eine durchlaufende und 0,02 – 0,33 mm dicke Drahtelektrode aus Messing zum Einsatz. Aber auch Stahl, Kupfer oder Wolfram haben sich als Drahtwerkstoff bestens in der industriellen Praxis bewährt. Die Schneidleistung und die erreichbaren Genauigkeiten können dabei durch eine Beschichtung der Erodierdrähte mit Zink oder einer thermischen Behandlung nochmals optimiert werden.

Wie funktioniert die Drahterodieren?

Die Funktionsweise der Drahterosion beruht auf dem Abtragsprinzip der Funkenerosion und erfolgt mit CNC-gesteuerte Erodiermaschinen, welche die positiv gepolte Drahtelektrode positionsgenau und mit sehr kleinem Abstand entlang der vorprogrammierten Schnittkontur des negativ gepolten Werkstücks bewegen. Der Schneidvorgang selbst findet wie beim Senkerodieren in einem Elektrolytbad an einer vorher am Werkstück angebrachten Startloch statt, durch welche der Draht eingefädelt werden muss. Die materialabtragende Wirkung wird durch die elektrischen Entladungen zwischen Draht und Werkstück erzeugt. Der stetig durchlaufende Draht wird dabei durch Führungen ober- und unterhalb des Werkstückes automatisch unter Spannung gehalten, weshalb Schwingungen während des Lohnerodierens durchgängig vermieden werden.
Welche Toleranzen und Oberflächengüten sind erreichbar?
Die Drahterosion garantiert Spitzenergebnisse mit optimalen Toleranzgenauigkeiten und Oberflächengüten, welche mit bestimmten Maßnahmen gesteigert werden können. So lassen sich mit wiederholtem Feinschlichten feinste Oberflächen mit Rauheitsgraden von Ra 0,5 – 0,8 µm sicher fertigen und durch den Einsatz von Öl als Dielektrikum anstelle deionisiertem Wasser kann die Qualität der Schnitte nochmals verbessert werden.
Wo findet Drahterodieren Anwendung?
Im Werkzeug- und Formenbau oder der Luft- und Raumfahrttechnik ist das funkenerosive Schneiden zu einer wichtigen Basistechnologie geworden, da sich selbst die härtesten Materialien mit höchster Präzision bearbeitet lassen. Typische Beispiele sind Fertigung von Stanz-, Schnitt- und Zerspanwerkzeugen oder komplexe Schnitte mit kleinsten Eckadien, welche auch als Stapelschnitt durch mehrere Werkstücke ausgeführt werden können.

Was sind die Vorteile der Drahterosion?

Drahterodieren ermöglicht eine große Anwendungsvielfalt, da alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe unabhängig vom Härtegrad und Materialstärke präzise geschnitten werden können. Der gesamte Erodierprozess erfolgt vollkommen berührungslos und fast ohne Materialverlust, weshalb auch komplizierte Anwendungen aus teuren Materialien mit Genauigkeiten im tausendstel Bereich kostengünstig realisieren lassen.

Bildliche Darstellung der Funktionsweise

Grafische Darstellung der Funktionsweise des Drahterodierens
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