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Senkerodieren - Die Funktionsweise in Wort, Bild und Media
Maschinen zum Senkerodieren werden aufgrund des Dielektrikums meist als Badmaschinen konstruiert. Vorschub- und Lagerregelung, ein Generator zum Erzeugen des Entladestromes sowie der Behälter, Filter und Pumpe für das Dielektrikum sind die wichtigsten Komponenten einer Senkerodiermaschine. Die Formgebung erfolgt mit einer Elektrode, die der Negativform des Werkstückes passgenau entspricht. Je nach Anforderung wird dabei eine Arbeitsspannung mit einer pulsierenden Gleichspannung von 20 bis 150 V im Funkenspalt erzeugt. Zwischen Elektrode und Werkstück befindet sich das nicht elektrisch leitende Dielektrikum. Darin sammeln sich an der schmalsten Stelle des Funkenspalts die Ionen und Werkstoffteilchen, was aufgrund der hohen Konzentration zum Funkenüberschlag führt. Dabei bricht der Entladekanal zusammen und die Teilchen werden aus dem Kanal geschleudert. Jeder Funke verursacht dabei kleine kraterförmige Vertiefungen, die im Gesamtergebnis die Werkstückform abbilden.
Werkstoffe und erreichbare Genauigkeiten beim Senkerodieren
Voraussetzung zum Senkerodieren ist die elektrische Leitfähigkeit des Werkstoffs, da sich nur elektrisch leitende Materialien mit diesem Verfahren bearbeiten lassen. Besonders geeignet sind Werkzeugstähle, Schnellarbeitsstähle (HSS), Hartmetalle, Kupfer, Messing, Titanlegierungen oder Nickelbasislegierungen wie Inconel. Dabei lassen sich selbst gehärtete oder schwer zerspanbare Werkstoffe mit engsten Genauigkeiten von ± 0,005 bis ± 0,02 mm und feinsten Oberflächen mit Rauheiten von bis Ra ≈ 0,1 µm sicher erodieren, weshalb die Senkerosion ein wichtiges Fertigungsverfahren für Präzisionsteile ist.
| Material | el. Leitfähigkeit | Eignung zum Erodieren | Anwendungen | Toleranzen |
|---|---|---|---|---|
| Werkzeugstahl (gehärtet / ungehärtet) | Hoch | Sehr gut | Formen- und Matrizenbau, Spritzgusskavitäten, Gravuren | ± 0,005 – 0,02 mm |
| Schnellarbeitsstahl (HSS) | Hoch | Sehr gut | Schneidstempel, Umformwerkzeuge, Gravureinsätze | ± 0,005 – 0,02 mm |
| Hartmetall (Wolframcarbid) | Mittel bis hoch | Gut | Einsätze für Druckgussformen, Prägestempel, Verschleißteile | ± 0,01 – 0,03 mm |
| Titan & Titanlegierungen | Mittel | Gut | Medizinische Implantate, Luftfahrtkomponenten, Mikroformen | ± 0,01 – 0,03 mm |
| Inconel (Nickelbasislegierungen) | Mittel | Gut | Turbinenbauteile, Hochtemperaturformen, Präzisionswerkzeuge | ± 0,01 – 0,03 mm |
| Kupfer | Hoch | Sehr gut | Elektrodenmaterial, elektronische Komponenten | ± 0,005 – 0,02 mm |
| Aluminium | Hoch | Gut (Achtung: niedriger Schmelzpunkt) | Prototypen, Leichtbaukomponenten | ± 0,01 – 0,03 mm |
| Messing | Hoch | Sehr gut | Musterteile, Elektrodenmaterial | ± 0,005 – 0,02 mm |
| Wolfram | Hoch | Sehr gut | Elektroden, Hochtemperaturteile | ± 0,005 – 0,02 mm |
| Graphit | Niedrig bis mittel | Eingeschränkt | nur bedingt leitfähig, spezielle Einstellungen nötig | ± 0,02 – 0,05 mm |
Fragen zum Thema „Drahterodieren“
Was bedeutet Senkerodieren?
Senkerodieren ist eine bestimmte Verfahrensvariante der Funkenerosion und gehört zu den materialabtragenden Fertigungsverfahren. Die Funktionsweise beruht auf der erodierenden Kraft elektrischer Ladungen und erfolgt auf Maschinen mit speziell angefertigten Elektroden, welche als formgenaue Werkzeuge die Bearbeitung aller elektrisch leitfähigen Materialien unabhängig von der gewünschten Form und entsprechendem Härtegrad ermöglichen.
Welche Faktoren bestimmen die Kostenkalkulation?
Die Fertigungskosten beim Senkerodieren liegen aufgrund der langen Bearbeitungszeiten und aufwendigen Herstellung formgenauer Elektroden im höheren Bereich, was sich gerade bei Einzelteilen und kleinen Losgrößen mit komplexen Geometrien bemerkbar macht. Auch sind die jeweiligen Konstruktions-, Material-, Lohn- und Maschinenstundenkosten wichtige Faktoren, die für eine genaue Kostenkalkulation beim Lohnerodieren zu beachten sind.
Mit welchen Werkzeugen erfolgt die Senkerosion?
Im Gegensatz zur Drahterosion kommen beim funkenerosiven Senken spezielle Elektroden zum Einsatz, welche das formgenaue Gegenstück zur gewünschten Werkstückform darstellen. Diese Senkelektroden verfügen über eine gute elektrische Leitfähigkeit, einen hohen Schmelzpunkt und einen geringen elektrischen Widerstand. Gängige Elektrodenwerkstoffe sind Kupfer, Grafit, Wolfram-Kupfer, Kupfer-Zink oder Gewindeelektroden in metrischer Ausführung.
Welche Genauigkeiten lassen sich erreichen?
Maximale Genauigkeiten bei allen Anwendungen ist das wichtigste Merkmal der Senkerosion. Dabei lassen sich Oberflächengüten von bis zu Ra 0,05 µm und Fertigungstoleranzen von 2 μm fehlerfrei erreichen. Die Schneidleistung kann durch den Einsatz von Öl als Dielektrikum und speziell veredelten Elektrodenwerkzeugen nochmals gesteigert werden, weshalb auch alle festgelegten DIN- und ISO-Normen exakt eingehalten werden.
Wo kommt Senkerodieren zur Anwendung?
Wenn komplexe Formen aus schwer zerspanbaren Werkstoffen gefertigt werden müssen ist Senkerodieren die optimale Fertigungslösung, weshalb gerade der Werkzeug- und Formenbau einer der wichtigsten Einsatzbereiche der Senk- und Bohrerosion ist. Typische Beispiele sind die Herstellung von Druck- und Spritzgussformen, Schmiedegesenke oder Komponenten für den Turbinenbau als Prototypen oder Kleinserie.
Was sind die Vorteile des Senkerodierens?
Wo andere Verfahren aufgrund von Material, Geometrie, Genauigkeit oder Oberflächengüten an technologische Grenzen gelangen punktet das Senkerodieren mit seinen aussergewöhnlichen Fertigungseigenschaften. Ganz egal, ob kleinste Schnittbreiten oder komplizierte 3D-Formen – Mit Senkerodieren lassen sich hochfeste Legierungen und alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe unabhängig von Härtegrad und Materialstärke fehlerfrei bearbeiten.
Weitere Fragen zur „Senkerosion“
Grafit: Verschleißfest mit guter Abtragleistung zum Erodieren aller Stahlsorten. Kupfer: Hohe Abtragleistung mit geringem Verschleiß für Stahl und rostfreiem Stahl. Wolfram-Kupfer: Geringer Verschleiß und ideal für Hartmetall und Werkzeugstahl. Diamant: Geringer Verschleiß und für die härtesten Materialien geeignet. Gewindeelektroden: In metrischer Ausführung aus Kupfer, Wolframkupfer und Graphit.
Ja, Einachsiges Senken: Die Elektrode bewegt sich während des Erodiervorgangs nur in Vorschubrichtung. Ist für einfache Erodierarbeiten geeignet. Planetärerodieren: Die Bewegung erfolgt mit oder ohne Vorschub entlang der Z-Achse. Mit der gleichen Elektrode kann das Werkstück geschruppt und geschlichtet werden. Bahngesteuertes Erodieren: Der Erodiervorgang erfolgt vollautomatisiert und die Bewegung der Elektrode ist durch die NC-Steuerung vorgegeben.
Der Materialabtrag erfolgt durch wiederholte elektrische Funken, die eine sehr hohe Temperatur erzeugen. Die Hitze schmilzt kleine Bereiche des Werkstücks und der Elektroden, die dann durch die Spülung mit Dielektrikum entfernt werden.
Die Elektrode (oft aus Kupfer, Graphit oder Messing) formt die Kontur des Werkstücks. Sie bestimmt maßgeblich die Geometrie des Erosionsresultats. Beim Abnutzungsprozess der Elektrode muss deren Verschleiß berücksichtigt werden.
Ein Dielektrikum ist eine isolierende Flüssigkeit (z. B. Öl oder entionisiertes Wasser), welche den Funkenschlag ermöglicht und gleichzeitig: die Funkenkavitäten kühlt, die abgetragenen Partikel ausspült und die Funkenbildung kontrolliert.
Ja. Eine langsame Bearbeitung, besonders bei großen Volumen, der Elektrodenverschleiß muss berücksichtigt werden, hohe Energiekosten und die Beschränkung auf elektrisch leitfähige Werkstoffe.
Der Funkenabstand ist der Abstand zwischen Elektrode und Werkstück, in dem die Funken gezündet werden. Er beeinflusst die Bearbeitungsgeschwindigkeit, Oberflächenqualität und Präzision. Dabei gilt: Zu großer Abstand → Funken ineffizient, zu kleiner → Kurzschlussgefahr.
Durch die Verwendung feiner Elektroden, einem sauberen Dielektrikum, kleiner Entladungsenergie (Stromstärke/Spannung) und einer optimierten Pulsdauer kann die Oberflächenqualität beim Senkerodieren nochmals gesteigert werden.
Der Hauptunterschied liegt in der Art der Elektrode und dem Materialabtrag. Beim Drahterodieren wird das Material durch die Schnittbewegung eines dünnen Drahtes abgetragen, während beim Senkerodieren eine formgebende Elektrode das Material flächenweise abträgt.
Beim Senkerodieren gibt es keine klassische Schnittgeschwindigkeit wie beim Fräsen, da das Material funkenbedingt abgetragen wird. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit ist dabei von der Entladungsenergie, dem Elektrodenmaterial und der Geometrie abhängig und liegt meist im Bereich von wenigen Millimetern pro Stunde bis Zentimetern pro Stunde.
Diese Preise variieren je nach Komplexität des Werkstücks, benötigter Präzision und Automatisierungsgrad und liegen im Bereich von ca. 50 bis 120 Euro pro Stunde.
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